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28. Mai 2015

Die Vermarkter

Fotos | Bildrechte: Julian Kröhl | HERRENFAHRT

Sebastian Steininger und Andreas Werner sind die Gesichter von HERRENFAHRT. Wie aus einer Idee ein Unternehmen wurde und was die Produkte ausmacht, lesen Sie im Interview! 


Ort: HERRENFAHRT Büro, Mannheim.
Interviewpartner: Andreas Werner, Sebastian Steininger


Ihr habt euch in der Bar „Hagestolz“ kennengelernt, kanntet euch gar nicht lange und doch habt ihr beschlossen, euch gemeinsam selbständig zu machen. Wie kam es überhaupt zu diesem Gespräch und zu diesem großen Vertrauen?


Andreas: Wir waren lustiger- und glücklicherweise früher Nachbarn. Wir kannten uns zwar nicht lange, eher flüchtig. Aber am Tresen im Hagestolz Mannheim saßen wir öfter nebeneinander an der Bar – so kamen wir ins Gespräch. Das Rechtskonstrukt HERRENFAHRT als GmbH (Carrus Cultus GmbH) gab es zu diesem Zeitpunkt schon, nur die Marke dazu fehlte noch. Von Autopflege waren wir von Anfang an begeistert und so machten wir gemeinsam ein Unternehmen daraus.

Sebastian:
Der Grundgedanke war, nur Wachs anzubieten. Aber wir haben relativ schnell festgestellt, dass Lackpflege allein nicht ausreicht. Servicedienstleistungen haben noch gefehlt um das Paket rund zu machen. Über mehrere glückliche Umstände haben wir Norbert Käfer von Lackprotection in Waldsee kennengelernt, der bereits eine eigene Wachsrezeptur entwickelt hatte.

Andreas:
Im Prinzip haben sich hier zwei Dinge gefunden: Er war enttäuscht von der Konkurrenz und wir hatten die Vision einer Pflegemarke, die sehr kongruent war zu dem, was er sich selbst vorgestellt und empfunden hat. Dann haben wir seine Grundrezeptur genommen und haben sie gemeinsam mit ihm zu dem gemacht, was sie heute ist: dem Premium-Carnaubawachs von HERRENFAHRT.

Sebastian:
Um marktfähig zu sein, haben wir unser Sortiment Schritt für Schritt erweitert, daher haben wir nun von der Vorwäsche bis hin zu Finisher, insgesamt elf Produkte im Angebot.

Andreas:
Zum Thema Vertrauen: Am Anfang ist das natürlich nicht leicht, wenn man von der privaten Ebene auf die unternehmerische wechselt. Aber es schweißt sehr zusammen, wenn man eine Vision teilt und man sich einig darüber ist, was man erreichen möchte. Das war relativ schnell der Fall. Unser gegenseitiges Vertrauen entstand durch die selbe Vision, die wir hatten. Wir wollten keine billige Durchschnittsqualität von schon dagewesenen Dingen, sondern hochwertige Produkte anbieten. Jetzt sind wir zwar „Vintage“ aber auf eine coole Art und Weise, die nicht einfach ausgetauscht werden kann. Und wenn man dann regelmäßig bis nachts um 2 Uhr gemeinsam im Büro sitzt, Dinge überlegt, die Homepage und das gesamte Projekt ins Laufen bringt, dann vertraut man sich schnell. Außerdem hatten wir ja mit Matthias Storch noch die 3. Instanz, dies hat uns das Vertrauen in das komplette Projekt gegeben. Wir sind nicht blauäugig, sondern mit einem konkreten Plan gestartet. Dadurch hat es schnell den reinen Projektcharakter verloren. Wenn dann wirklich ein echtes Unternehmen dahintersteckt, das Rechnungen bezahlen muss, dann kriegt das ganze eine ganz andere Realitätsdimension.


Wie viel Zeit ist vergangen, von der ersten Idee bis heute?


Sebastian:
Die erste Idee hatten wir im November 2013, kurz darauf, im Februar 2014 ging es richtig los und im Oktober 2014 sind wir mit unserer Homepage online gegangen. Heute haben wir elf Produkte am Start. Die ersten zehn, elf Monate waren reine Produktentwicklung, Identifizierung von Lieferanten, Verhandlungen über die Absatzmenge etc.. Dadurch, dass wir nicht nur ein Produkt haben, hat alles sehr viel Zeit in Anspruch genommen, aber im Ganzen ging rückblickend doch alles ziemlich schnell.


Ihr wart weder mit dem Thema „Selbständigkeit“ vollends vertraut, noch mit dem Thema „Oldtimer“, obwohl ihr bereits vor Projektgründung an Autos aus vergangenen Zeiten interessiert wart. Welche funktionellen Berater hattet ihr?


Sebastian:
Hier ist zunächst mal die Designagentur zu nennen. Sie war uns hinsichtlich der grafischen Gestaltung, unserer Idee, davon, was die Marke transportieren soll, wie sie aussehen soll, eine große Unterstützung.

Andreas:
Wir hatten mehrere Berater. Darunter einen Unternehmer, der einen chemisch-technischen Betrieb leitet. Dieser hat uns in Haftungsfragen bezüglich Korrosionsschutz bei Verpackungen und bei den Verpackungen selbst geholfen.
Zur Wachsproduktion dürfen wir mittlerweile das Labor eines Kunden nutzen, der inzwischen ein guter Freund von uns geworden ist. Er leitet eine Emissionsfirma, in der Wachsadditive hergestellt werden. Er ist natürlich auch vom Fach. Zum anderen steht uns ein sehr guter Anwalt zur Seite, der sich mit Lizenzen, Urheberrecht aber auch mit allen technischen Fragen im rechtlichen Bereich auskennt. Wir kennen uns noch aus meiner Popakademie Zeit.

Ganz wichtig ist uns auch: Wir haben viel Feedback von Kunden erhalten, die eine Oldtimer-Sammlung besitzen. Auch diese waren im Prinzip Berater, denn sie schärfen die eigene Perspektive, für das, was wichtig ist und für die Bedürfnisse des Kunden.

Sebastian:
... und diese sind vor allem bereits seit Jahren in der Szene aktiv. Wir hatten leider bisher nicht das nötige Kleingeld, um uns einen eigenen Oldtimer leisten zu können und sind demnach auf die Kenner, Clubs und deren Feedback angewiesen, das sie uns freundlicherweise auch gegeben haben.

Andreas: Durch das Start-up Konglomerat hier im Felina-Gebäude hat man auch inhouse sehr viel Unterstützung. Alle haben irgendwie die gleichen Probleme und Fragen und man kann sich gegenseitig mit Erfahrungen und unterschiedlichen Ideen weiterhelfen. Ein gutes Beispiel ist Montana Cans, ein ehemaliges Start-up Unternehmen aus Heidelberg, das seine Wurzeln in der Graffiti-Szene hat. Als Sprühdosen-Experten, die mal in der eigenen Garage ihr Start-up aufgebaut haben und unsere Idee cool fanden, haben sie uns anfangs in Fragen zu unseren Sprühflaschen sehr unterstützt.
Es gibt immer wieder ganz neue Aufgabengebiete, vieles hat man einfach nicht von Anfang an auf dem Schirm. Wenn man dann jedoch in der Produktentwicklung steckt, muss man sich plötzlich mit solchen Dingen wie „REACH-Verordnungen“ , Harmonisierung von Gefahrgütern etc. beschäftigen. Hier hatten wir auch einen sehr guten Sicherheitsberater.


Wie habt ihr es als „Oldtimer/Autopflege-Frischlinge“ geschafft, in Fachgesprächen ernstgenommen zu werden?


Andreas: Es war am Anfang teilweise schwierig sich in das Thema Oldtimer reinzudenken, wenn man keinen Oldtimer hat. Wir haben sämtliche Oldtimer- und Automobilforen des Internets durchforstet. Außerdem hat Norbert ein Seminar für uns geleitet. Jeder unserer Mitarbeiter muss übrigens mal selbst Hand anlegen, also ein Auto polieren und anschließend mit Wachs versiegeln. Wir finden es wichtig, dass jeder weiß und gespürt hat, was er verkauft. Nach dem Erlangen von Grundkenntnissen wurde es mit der Zeit leichter und wir selbstsicherer. Nach einiger Zeit weiß man genau, wovon man redet.


Sebastian, so weit ich weiß, warst Du noch mitten im Studium, als ihr mit Herrenfahrt begonnen habt. Wie schafft man das: Zu studieren und gleichzeitig ein Start-up aufzubauen?


Sebastian: Ich bin aktuell fast fertig mit dem Studium und kann mich deswegen hauptsächlich um Herrenfahrt kümmern. Es fehlt eigentlich nur noch der richtige Moment um mit meiner Bachelorarbeit zu beginnen. Möglich wäre, meine berufliche Erfahrung mit Herrenfahrt und der Bachelorthesis zu verknüpfen aber ganz sicher bin ich mir noch nicht.


Was war Dein ursprünglicher Berufswunsch als Kultur- und Wirtschaftsstudent, Sebastian?


Sebastian:
Ich könnte mir nicht vorstellen, Professor zu werden oder ins Museum zu gehen. Das Studienfach habe ich aus Interesse gewählt. Und weil es ein breitgefächertes Studium ist und BWL dabei ist, kann man damit fast alles machen. Das Studium war flexibel und abwechslungsreich. Schon während der Studienzeit habe ich außerhalb der Uni Interesse am Gründungsbereich gehabt und mich für Enactus engagiert. Enactus ist eine Organisation, die soziale Projekte mit einem unternehmerischen Hintergrund aufzieht. Der Bereich des Neugründens ist super interessant, mir hat es super viel Spaß gemacht, mich einzubringen, Kontakt mit Kunden zu haben. Ich könnte mir aktuell nichts anderes und besseres vorstellen.


Andreas, Du hast eigentlich Musikwirtschaft an der Popakademie studiert: Nun bist Du beruflich ganz weit weg vom Musikbusiness. Vermisst Du es oder hast Du Pläne, beides miteinander zu verbinden? Hast Du dazu eine Idee?


Andreas: Grundsätzlich kann ich mir beide Varianten vorstellen. Ich habe in der Vergangenheit bereits Erfahrung mit einem anderen Projekt gesammelt, das derzeit noch auf Sparflamme existiert: Eine Vereinigung von Management, Label und Verlag für junge Bands und Künstler. Momentan bin ich sehr zufrieden mit meinem derzeitigen Job, weil ich in meiner Freizeit immer noch viel mit Musik machen kann. Ich bin außerdem aktuell auch noch Dozent für das Förderprogramm an der Popakademie. So bleibe ich noch auf dem Laufenden und mit dem Musikbusiness verbunden, habe die Abwechslung und kann noch ab und an mit Bands zusammenarbeiten. Das ist zum aktuellen Stand ok. Was danach passiert, das weiß ich nicht. Mein Studium war natürlich sehr an die Musikindustrie angelehnt, aber hat auch viel mit Marken und Image zu tun. Die Mechanismen, die ich dort gelernt habe, kommen mir auch jetzt zugute.


Welche Eigenschaften zeichnen euch aus, die euch befähigen, euren Traum von der Selbständigkeit zu verfolgen?


Andreas:
In unserem Fall sind Zielstrebigkeit und Ehrgeiz sehr wichtig – notorische Nörgler gibt es überall und dann sind diese Eigenschaften die, die mich persönlich am meisten durchhalten lassen. Wenn ich allerdings hier an unsere Arbeit im Büro denke: Gelassenheit und (Galgen)Humor – hilft uns, wenn wir nachts um 3 Uhr noch da sitzen und nichts klappt.

Sebastian: Flexibilität und Kreativität – Man kann nicht davon ausgehen, dass alles klappt. Manchmal geht man mit einer Idee rein und es kommt was ganz anderes dabei heraus. Man darf aber keine Angst davor haben oder sich dem verschließen. Oft geht die Reise woanders hin, als man erwartet, was aber nicht unbedingt schlecht sein muss.


Wie ist die Aufgabenverteilung innerhalb eures Teams ?


Andreas: Am Anfang waren wir zu zweit, da hat jeder alles gemacht. Dann kam Frederik dazu, der im Prinzip auch alles machen musste – von Recherche über Homepagebetreuung bis zu Vertriebsanrufen. Seitdem wir ein 5-köpfiges Team sind, gibt es zwei Seiten: Marketing/Vertrieb und Marketing/PR. Weil wir ein Dienstleister sind, ist bei uns der Servicebereich sehr wichtig, genau wie die Qualitätssicherung der Produkte. Wichtig ist außerdem das Markenführungskonzept. Sebastian und ich geben hinsichtlich der Markenführung die Linie vor, wobei wir auch offen für Input sind. Wir versuchen, alles sehr transparent zu machen, damit z.B. auch jeder Praktikant alles mitbekommt und einen Mehrwert davon hat. Insgesamt hat sich die Aufgabenverteilung bisher eher organisch entwickelt. Klar hat jeder seine Schwerpunkte, muss sich in unserem kleinen Team aber auch um andere Bereiche wie unser Aufbereiternetzwerk oder On- & Offline Retailer kümmern können.


Wie lange habt ihr darüber nachgedacht, ob eure Idee richtig ist und wann hat es sich das erste Mal richtig angefühlt?


Andreas: Nachdem ich das fertige Logo von Herrenfahrt gesehen habe, war ich begeistert und dachte „Autopflege kann echt cool sein“. Und dann nochmal, nachdem wir einige potenzielle Investoren gefunden hatten, ohne überhaupt ein wirkliches Produkt zu haben. Lediglich unsere Idee, das Design und unsere Überzeugungskraft konnten wir vorweisen. Das fanden sie so gut und überzeugend, dass Sie uns letzten Endes ihre Unterstützung zusagten. In diesem Moment wurde mir klar: Das ist jetzt kein Projekt mehr, sondern ein Unternehmen mit Potenzial. In diesem Moment habe ich gewusst, dass es tatsächlich funktionieren würde.

Sebastian:
Bei mir war es, als ich Norbert bei der Arbeit zugesehen habe, jeden einzelnen Schritt von der Vorwäsche bis zur Versiegelung verfolgen konnte. Wie er unser Wachs aufgetragen hat und der Vorher-Nachher-Effekt sichtbar wurde. Ich konnte mir zuvor nicht vorstellen, wie groß der Unterschied sein kann. Das war für mich der entscheidende Moment, in dem ich mir sicher war, dass es gut laufen würde.


Was ist für euch das Spannendste an eurem Job?


Andreas: Für mich ist es spannend, eine Idee bis hin zu einem funktionierendem Unternehmen zu entwickeln.

Sebastian:
Bei mir ist es die Abwechslung. Vom einfachen Produktverpacken bis hin zur Zusammenarbeit mit großen Kontakten wie z.B. Bentley in Düsseldorf. Und dann die Verantwortung dafür zu haben, dass die Idee funktioniert oder eben auch die Verantwortung zu übernehmen, wenn die Idee nicht funktioniert. Es ist, glaube ich, relativ selten, in unserem Alter ein Unternehmen zu führen. Sich ausprobieren und weiterentwickeln zu können ist eine tolle Erfahrung.


Was zeichnet die Produkte von „Herrenfahrt“ aus? Wie unterscheiden sich die Produkte als auch das Konzept von anderen Autopflegeprodukten?


Andreas:
Autopflege ist keine Notwendigkeit sondern unser Ausdruck von Passion. Das meinen wir bezogen auf die Verpackung, auf die Art und Weise, wie sich Herrenfahrt darstellt, wie sich die Produkte anfühlen. Die Leute sollen sich freuen, wenn sie ihre Holzbox öffnen, um ihr Auto pflegen zu können. Wenn man jetzt aus Endverbrauchersicht denkt, ist die Linie mit elf Produkten, die alle aufeinander abgestimmt sind, überschaubar.
Unser Highlightprodukt und Herzstück ist das Carnaubawachs. Das Besondere daran sind eigentlich zwei Punkte: 1. Wir verwenden ausschließlich das reinste T1 Carnauba. Das ist unser Mindestanspruch. Und 2. haben wir es geschafft, aus diesem Wachs ein Hybridwachs zu machen, d.h. der Carnaubawachsanteil ist eine Synergie mit Acryl und Teflon eingegangen, so dass die Oberfläche sehr hart wird und wir sehr lange Standzeiten garantieren können. Andere Wachse werden bei Ausstellungen häufig genutzt, glänzen schön, aber halten nicht besonders lange. Und das ist bei uns eben nicht der Fall.

Sebastian:
Für uns ist die besondere Beziehung zwischen Fahrzeug und Besitzer wichtig, sie soll nicht beim Auto aufhören. Die Zuneigung soll man auch bei den Produkten spüren und zeigen können. Wir wollen, dass das Auto, vor allem der Lack, nicht an Qualität verliert. Der Oldtimer ist mittlerweile auch ein Investitionsobjekt und wir möchten dazu beitragen, dass man lange Freude am Auto hat, das Wachs den Lack pflegt und schützt und der Wert erhalten bleibt oder sogar steigt.


Ihr kommt beide nicht aus Mannheim. Woher kommt ihr und welche Vorzüge bietet Mannheim euch für eure berufliche Tätigkeit?


Sebastian:
Ich komme aus dem wunderschönen Bingen am Rhein. Mannheim ist auf jeden Fall schon mal größer als Bingen (lacht)… und ein –oft unterschätzter- Industriestandort, ein Ballungszentrum mit Ludwigshafen und Heidelberg direkt nebenan. Das professionelle Umfeld ist toll wegen der vielen unterschiedlichen (Unterstützungs-) Angebote, es gibt eigentlich alles, was man sich vorstellen kann. Die Lage macht es auch privat super: In 30 Minuten ist man in der Pfalz, in einem der schönsten Gebiete Deutschlands, mit hervorragendem Wein und netten Menschen. Das Kulturangebot ist breit gefächert und zum abends Ausgehen gibt es viele Möglichkeiten.

Andreas:
Ich komme ursprünglich aus Rottweil. Man darf nicht vergessen: Mannheim als Automobilstadt bietet mit der gesamten Region sehr viel Angebot für Oldtimerbegeisterte. Hier gibt es in 200 km Umkreis ca. 160 ADAC geführte Vereine, auch aus unternehmerischer Sicht super. Zudem ist die Infrastruktur für Start-up Konzepte mit besten Voraussetzungen ausgestattet und die Stadt unterstützt Unternehmen in den letzten Jahren besonders gut. Das weiß nur nicht jeder, aber das ist auch ganz gut. So haben wir noch viel Platz für eigene Ideen. Ich könnte zum Beispiel nicht in Berlin wohnen, die Stadt ist mir zu groß und unübersichtlich.


Ihr wart Anfang des Jahres Partner an unserem BELMOT-Messestand und habt mehrfach Live-Autoaufbereitungen demonstriert. Wie hat es Euch auf der Bremen Classic Motorshow gefallen?


Andreas:
Extrem gut! Wir haben sehr gute Gespräche geführt, haben zwei Tage lang eine Live-Aufbereitung (u.a. den BELMOT Käfer!) gemacht. Offensichtlich konnten wir viele Leute begeistern, die von sich aus stehen geblieben sind und das Roll-Out fotografierten, weil sie es so schön fanden. Sobald die Poliermaschine anging, haben sie sich besonders dafür interessiert, was die Produkte genau auszeichnet und von anderen unterscheidet. Für uns ist eine Messe eine schöne Gelegenheit, zu zeigen, dass man aus einem Auto mit einem sehr guten Zustand ein „besser als neu“ rausholen kann. Wir haben beim Durchlaufen der Messe gesehen, dass hochpreisige Autos einen extrem schlechten Lackzustand durch viele Mikrokratzer hatten. Für uns war das sehr gut, denn wir konnten beim Messepartner zeigen, dass es anders geht und das Auto wirklich viel besser ausschauen kann.


Welche Ideen habt ihr sonst noch für die Zukunft?


Andreas:
Wir möchten noch einen Aufbereitungs-Service als Dienstleistung anbieten. Wir hatten das eigentlich für später geplant, dann aber relativ schnell konkrete Anfragen bekommen. Dieser Service soll dann aus einer Kombination aus Produkten bestehen, die der Endverbraucher gut anwenden kann und einer jährlichen Nachpflege als Dienstleistung.

Sebastian:
Andreas sprach gerade vom Stationären Service. Für mich ist die Sahne auf der heißen Schokolade noch ein mobiler Service, der darin besteht, dass der Aufbereiter zum Kunden nach Hause kommt. Dies ist zwar derzeit noch etwas entfernt aber da möchten wir auf jeden Fall hin. Das Konzept steht, derzeit läuft die Testversion der Website. Wir haben insgesamt noch sehr viele Ideen, da wird noch viel nachkommen.

Das BELMOT-Team freut sich sehr über die bereits gestartete Zusammenarbeit und kann auch von euch noch einiges lernen. Vielen Dank für den Einblick in eure Arbeit!

PS: Weitere Informationen zur Zusammenarbeit finden Sie in Kürze hier auf www.belmot.de!


Zum Interview mit Norbert Käfer, Lackprotection, geht es hier.
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