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19. Mai 2015

Arabella Classics: Wunderschöne Landschaften, tolle Organisation

Zum dritten Mal hat Remo Godly bereits an der Arabella Classics Rallye teilgenommen und ist vor Kurzem begeistert von dieser zurückgekehrt. Seine Erlebnisse fasst er hier für all diejenigen zusammen, die nicht dabei sein konnten.

Bildrechte: Patrick Stadter | Mannheimer Versicherung AG
Remo Godly mit Veranstalter Bernd Werndl (Bildrechte: Remo Godly)
"Oldtimer Fans sind eine ganz spezielle, edle Gesellschaft, man ist unter 'Freunden' findet Remo Godly. Der Versicherungsmakler aus der Schweiz betreut eine der größten Oldtimer-Sammlungen in Deutschland und kennt sich somit gut mit Oldtimern aus. Ihm macht es "riesen Spaß, zu sehen, was in dem Bereich los ist und Teil der Oldtimer-Geschichte zu sein." Leider fehlt ihm noch ein eigenes Fahrzeug, bedauert er, doch "was nicht ist, kann sich ja sehr schnell ändern", lacht er. Trotzdem lässt er sich die Gelegenheit nicht nehmen, an der einen oder anderen Oldtimer-Rallye persönlich teilzunehmen. Bisher durfte er zu diesem Zweck bereits mehrfach auf die Ferrari bzw. Pininfarina-Oldtimer-Sammlung eines guten Freundes aus Chur zurückgreifen.


"Die Organisatoren der Arabella Classics leisten eine unglaublich tolle Arbeit. Die Rallye ist jedes Jahr hervorragend organisiert und führt durch wunderbare, schöne Landschaften. Traditionell ist das Ziel, das "Schloss Fuschl" am idyllischen Fuschl See in der Nähe von Salzburg. Das Schloss war in früheren Zeiten Drehort für die Sissi Filme mit Romy Schneider.
Jedes Mal legen die Organisatoren die Strecke von München nach Salzburg bzw. zum Fuschl See wieder neu. So ist es jedes Mal wieder ein Riesengaudi und ein Erlebnis durch die schöne Landschaft fahren zu dürfen. Zum Teil, weit abseits aller Zivilisation - das kommt aber eher daher, dass der Beifahrer das Fahrtenbuch vielleicht falsch herum hält :-) .

Die letzten zwei Rally's durfte ich mit Dr. Marcus Kremer, CEO der Mannheimer Versicherung, fahren. Mittlerweile sind wir ein eingespieltes, ja schon fast unschlagbares Duo. Natürlich hat uns wieder– wie im vergangenen Jahr– der Ehrgeiz gepackt. Wir wollten nicht einfach nur dabei sein: Wir wollten aufs Siegerpodest. Anders als bei Motorsport-Rallyes geht es bei einer Oldtimer Rallye aber um Geschicklichkeit, Wissen und insbesondere rechnerisches Können. Die Geschwindigkeit ist zweitrangig. Wir haben uns darauf geeinigt, die Aufgaben aufzuteilen: Während ich fuhr, war Kremer ein vielbeschäftigter und sehr guter Beifahrer, dessen Aufgabe es war, das Fahrtenbuch zu lesen und sich die Lösungen zu den diversen Aufgaben aufzuschreiben. Es ist seinen präzisen Anweisungen und seinem Wissen zu verdanken, dass wir immer wieder Spitzenplätze belegen. In diesem Jahr haben wir es in unserer Fahrzeugklasse wieder auf den 3. Platz geschafft - wir sind sehr stolz auf den Pokal und freuen uns riesig. In der Gesamtwertung landeten wir auf Platz 17 von 90 Teilnehmern. Ein kleiner Spaß ist es zu sehen, wie die "Neulinge" sich schwer tun mit dem Kartenlesen bzw. mit dem Fahrtenbuch und einem zwei- bis dreimal entgegenkommen. Navis sind ja grundsätzlich verboten. Als "Erfahrene" hilft man dann aber sehr gerne weiter und gibt den Kollegen gute Tipps. Mitbewerber zollen uns entsprechenden Respekt. Nicht zuletzt auch durch die Größe meines geschätzten Mitfahrers :-)))

Remo Godly mit seinem Beifahrer Dr. Marcus Kremer, Vorstandsmitglied der Mannheimer Versicherung AG. (Bildrechte: Remo Godly)


Godly und Kremer erreichten den 17. Platz in der Gesamtwertung.

Auch wenn die Tage immer sehr viel Spaß bringen, sind die Tagestouren wirklich anstrengend - wir sind es ja nicht mehr gewohnt ohne Servolenkung oder mit geschaltetem Getriebe zu fahren. Während der Rallye, die vor- und nachmittags jeweils rund 3-4 Stunden dauerte, war höchste Konzentration gefragt, sonst gewinnt man keinen Pokal. Bei jedem Etappenziel jedoch und am Abend war dann lockere und gemütliche Atmosphäre angesagt und zudem wurden wir in den Pausen mit kulinarischen Köstlichkeiten begrüßt.

Gott sei Dank gab es mit unserem Ferrari 365 GT 4 2+2 mit 365 PS und V12 Motor nur am Anfang eine kleine Schwäche, indem der Motor beim Start schlicht nicht mehr ankommen wollte. Nach gutem Zureden und hilfreichen "anschiebenden Händen" ließ sich unser Auto doch davon überzeugen, bei der Rally mitzumachen.
Nach dieser Schreckminute lief er dann wie eine Schweizer Präzisionsuhr. Falls trotzdem Probleme aufgetaucht wären, haben alle 90 Teilnehmer eine Notfallnummer und können die Servicewagen aufbieten. Leider hatte das Wetter nicht so ein sonniges Gemüt wie die Teilnehmer. Andauernder Regen verwandelte den einen oder anderen Weg in eine Matschstrecke und manch kleiner Scheibenwischer hatte mit dem Nass von oben ganz schön zu kämpfen.

Von welcher Strecke und Ausfahrt ich noch träume? Jede Strecke hat ihren speziellen Reiz, es gibt noch so vieles zu entdecken. Vielleicht gelingt es mir einmal der Mille-Miglia teilzunehmen. Andererseits gefällt mir die Teilnahme bei der Arabella Classics so unglaublich gut warum abschweifen? Inzwischen habe ich echte Freunde dort gefunden. Was will man noch mehr? Oder wie es Otto von Bismarck einmal treffend feststellte:

Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.

In meinem, und ich bin mir sicher auch im Kalender von Dr. Kremer, ist die Oldtimer-Rally 2016 wieder fest eingeplant!

Abschließend meinen herzlichsten Dank an die Organisatoren, allen voran meinem guten Freund Bernd Werndl. Ohne seine umsichtige Detailplanung und ohne sein hervorragendes Team, ist eine solche Riesenveranstaltung nicht durchführbar.
Vielen herzlichen Dank euch allen!


Remo Godly
Godly & Partner AG, Versicherungsbroker
Geschäftsführer und Inhaber

 

Ihr Ansprechpartner
Isabelle Haupt
BELMOT Team
Tel: 0621. 457- 2041
E-Mail senden
Der wohlverdiente Pokal für den 3. Platz in der Klassenwertung.
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