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Das H-Kennzeichen

H wie historisch: Ihr Oldtimer muss hierfür mindestens 30 Jahre alt sein und per Gutachten nachweisen, dass er der „Pflege des Kfz-technischen Kulturgutes" zugeordnet werden kann. Das bedeutet, dass er im (gut erhaltenen) Originalzustand sein muss. Außerdem: Freie Fahrt in Feinstaubzonen!

Begehrt unter Oldtimer-Fans: Das historische Kennzeichen mit dem H am äußeren rechten Schilderrand –  gültig für alle Fahrzeuge, die 30 Jahre und älter sind. Das Befahren von innerstädtischen Umweltzonen ist grundsätzlich gestattet. Alle Benziner mit Erstzulassung vor dem 01.07.1969 sowie Dieselfahrzeuge vor dem 01.07.1976 sind ohnehin von der Pflicht zur Abgasuntersuchung befreit. Das H-Kennzeichen wird in den Papieren mit der Schlüsselnummer "098" vermerkt.

Kfz-Steuer
Der Steuersatz wird pauschal erhoben:

  • EUR 191,73  p.a.  für Kraftfahrzeuge
  • EUR 46,00  p.a.  für Krafträder

 Voraussetzungen
Ihr Oldtimer muss vor mindestens 30 Jahren erstmals in den Verkehr gekommen sein und nach § 9 (1) der seit 1.3.2007 geltenden Fahrzeug-Zulassungsverordnung von einem amtlich anerkannten Sachverständigen, Prüfer oder Prüfingenieur (z.B. bei DEKRA, GTÜ, KÜS oder TÜV) ein Gutachten für die Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer vorweisen können. Dabei wird festgestellt, ob sich das Fahrzeug weitgehend im Originalzustand befindet. Ein fremder Motor, eine moderne HiFi-Anlage, Sportsitze oder ein schlechter Erhaltungszustand können die Erteilung verhindern. Das Gutachten belegt, dass Ihr Fahrzeug der „Pflege des Kfz-technischen Kulturgutes" zugeordnet werden kann. Der Gesamteindruck wird sozusagen mitbewertet.

An- und Abmeldung
Wie bei einem regulären schwarzen Kennzeichen kann die Dauer der Zulassung frei gewählt werden. Die Kfz-Steuer wird taggenau abgerechnet. Viele Oldtimer-Fahrer verzichten aufgrund des günstigen Steuersatzes auf die Abmeldung über Winter.

Ihr Ansprechpartner
Ralf Stumpfernagel
BELMOT Team
Tel: 0621.457- 2283
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